(Foto: Christina Kettenbohrer)
(gk). Das Volleyballspiel ist beim Zweitligisten FTSV Straubing zur Nebensache geworden. Eine Hiobsbotschaft nach der anderen flatterte der Geschäftsstelle des FTSV diese Woche ins Haus. Doch trotz der großen Personalsorgen gilt es für den FTSV sich beim Tabellendritten Bad Soden am Sonntag (16 Uhr) so teuer wie möglich zu verkaufen.
Die Vorzeichen für das Spiel stehen aus FTSV Sicht nicht sehr gut. Die Verletztenliste ist lang und viele weitere Spielerinnen sind angeschlagen. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Zuspielerin Martina Novotna. Sie konnte unter der Woche wegen einer Gehirnerschütterung nicht spielen und wird frühestens am Freitag wieder ins Training einsteigen können. Ihr Einsatz ist mehr als fraglich. Angeschlagen sind zudem weiterhin die Außenangreiferinnen Veronika Stolkova, Valeria Fedosova und Katharina Mühlfeld. Zudem ist derzeit auch noch nicht endgültig geklärt, welcher Trainer das Team am Samstag unterstützen kann. Klar ist, dass Andrzej Niemczyk auf unbestimmte Zeit ausfällt. Jedoch gibt es gute Nachrichten von FTSV Trainer Mathias Eichinger. Er wird aller Voraussicht nach die Reise nach Bad Soden antreten können. Am Mittwoch leitete er bereits wieder das Training seiner Damen.
Bei der TG Bad Soden kennt man derlei Sorgen, wie beim FTSV derzeit nicht. Das Team von Spielertrainerin Elena Kiesling ist in der Rückrunde noch ungeschlagen. Zuletzt gewannen die Hessen in Chemnitz klar (3:0) und gegen Dresden im Tiebreak. Die TG belegt aktuell den dritten Tabellenplatz und hat mit 22:8 Punkten nur zwei Punkte weniger als Tabellenführer Grimma. "Bad Soden ist in der Partie klarer Favorit", so FTSV Volleyball Manager Heiko Koch. "Trotzdem wollen wir uns auch in Bad Soden so teuer wie möglich verkaufen. Die Mädels haben Charakter und werden alles geben, um vielleicht doch die Sensation zu schaffen."
Die Favoritenrolle im Rückspiel am Sonntag liegt klar bei den Damen aus Hessen. Doch mit risikoreichen Aufschlägen, dem nötigen Quäntchen Glück und einem guten Block, vor allem gegen die Topangreiferin Kiesling könnte für den FTSV Straubing doch etwas drin sein. Eines ist jedoch bereits klar: der Druck liegt beim Heimteam. Die Hessen werden alles dafür tun, um die Pleite im Hinspiel in Straubing vergessen zu machen. Im September hatte Bad Soden bereits mit 2:0 Sätzen geführt, ehe der FTSV aufdrehte und vor 150 begeisterten Fans den viel umjubelten Tie-Break-Erfolg für die Niederbayern klarmachte.
Hier zur Einstimmung für euch schon mal der Donau TV Bericht vom Hinspiel, sowie die Bildergalerie des Spieles:
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Donau TV Bericht vom Heimsieg gegen Bad Soden (03.10.2011)
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