(Foto: Christina Kettenbohrer)
(gk). Der FTSV Straubing wartet in der zweiten Volleyball-Bundesliga weiter auf den siebten Sieg. Am Samstagabend gab es für die Niederbayern erwartungsgemäß eine weitere Niederlage gegen Tabellenführer VV Grimma (0:3).
Ganz zu Beginn des Spiels war die Hoffnung der Straubinger Fans auf eine Überraschung gegen den Spitzenreiter noch lebendig. Denn das Team von FTSV Trainer Mathias Eichinger begann furios und setzte sich mit 3:0 ab. Doch genauso schnell, wie der FTSV sich den Vorsprung erkämpft hatte, war dieser auch schon wieder weg. Schlimmer noch, Grimma zog auf und davon. Daran konnte Eichinger auch durch seine beiden Auszeiten beim Stand von 6:11 und 11:19 nichts mehr ändern. Am Ende des Satzes kamen die Straubingerinnen zwar noch einmal etwas heran. Mehr als das 19:25 waren aber in diesem Durchgang nicht drin.
Im zweiten Satz war der FTSV nun auf Augenhöhe mit dem Gast aus Sachsen. Zwar fingen sich die Straubingerinnen zwischenzeitlich einen deutlichen Rückstand ein. Doch Kapitän Verena Hillmeier und ihr Team kämpften sich wieder heran. Der Ausgleich war dem Straubinger Team aber nicht vergönnt. Denn nach einem Angriff von Grimma der knapp im Aus landete, wurde der Punkt zum Unverständnis von Trainer Eichinger und den gesamten Straubinger Anhängern Grimma gegeben. Somit stand es nicht 17:18, sondern 16:19. Das ist umso bitterer, da der FTSV sich von dieser unglücklichen Entscheidung aus dem Konzept hatten bringen lassen. Diese Unkonzentriertheit der Gäubodenstädterinnen nutzte der Tabellenführer aus dem Großraum Leipzig eiskalt und gewann Satz zwei etwas zu deutlich mit 17:25.
Nach dieser deutlichen Klatsche im zweiten Satz erholten sich die Straubingerinnen auch im dritten Satz nicht mehr. Grimma zog gleich zu Beginn uneinholbar davon (5:13). Beim Stand von 6:14 gab es aus Sicht der Straubinger Anhänger aber dann doch noch Grund zum Jubeln. Denn mit Mira Heimrich feierte ein weiteres FTSV-Talent seine Premiere in der zweiten Bundesliga. Die Mittelblockerin machte das gleich beeindruckend mit einem guten Block. Grimmas Angreiferinnen reagierten auf die große Blockspielerin auf Seiten des FTSV und beschäftigten die Abwehr der Niederbayern fortan mit kurzen Drive-Schlägen und Lobs über den Block. Doch das genügte, um gegen einen über weite Strecken seiner Form hinterherlaufenden FTSV an diesem Samstagabend, einen sicheren 15:25 Satzerfolg einzufahren, und die Tabellenführung zu verteidigen.
Video wird geladen
Der Spielbericht zur Partie des FTSV gegen den VV Grimma am 04.02.2012.
Für den FTSV Straubing ist spätestens seit dem Wochenende klar, dass der Blick nach unten in der Tabelle gehen muss. Denn nach nunmehr sechs Spielen ohne Sieg hat mit Villingen ein Konkurrent um den Klassenerhalt am Wochenende gewinnen können und den Rückstand auf den FTSV auf acht Punkte reduzieren können. Aktuell liegt der FTSV Straubing auf Rang zehn der Tabelle. Elfter mit zwei Punkten Rückstand ist Chemnitz. Der TV Villingen hat jetzt vier Punkte auf seinem Konto. Dahinter auf dem letzten Platz steht mit zwei Punkten der VfL Nürnberg.
Kommentare zu Artikel