Artikel vom Donnerstag, 9. Februar 2012, 162 mal gelesen
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Ein Satzgewinn wäre für FTSV in Erfurt ein Erfolg

(Foto: Christina Kettenbohrer)

(gk). Für den FTSV Straubing wartet ein weiteres Spiel gegen eines der Topteams der Liga. Am Samstagabend (19.30) müssen die Damen von Trainer Mathias Eichinger beim Tabellenzweiten SWE Volley Team Erfurt antreten. Ein Gegner, der im Kampf um die Spitze kein Spiel mehr verlieren darf.

Dementsprechend bescheiden gibt sich Straubings Trainer auch im Vorfeld der Partie in der thüringischen Landeshauptstadt: "Wenn wir ein gutes Spiel abliefern und vielleicht einen Satz gewinnen, dann wäre das für mich in diesem Spiel ein Erfolg", so der Trainer. "Wichtig dafür ist, dass wir in einen guten Rhythmus kommen und unsere Annahme wieder stabiler steht als gegen Grimma." Daran hat Eichinger seine Damen unter der Woche arbeiten lassen. Ein weiterer Trainingsschwerpunkt war zudem die Blockarbeit. "Unser Block war in den letzten Spielen zu durchlässig. Das macht es jedem Gegner einfach zu punkten." Auch im Zuspiel fordert der Trainer mehr Variabilität. "Wir waren in letzter Zeit zu durchsichtig in unseren Aktionen." Er setzt darauf, dass seine Damen sich an das Spiel im Oktober zu Hause gegen Erfurt erinnern. Damals hatte der FTSV denkbar knapp gegen das Topteam aus Thüringen verloren. "Das war qualitativ unser bestes Spiel in dieser Saison", so Eichinger.

Daran kann sich auch Stephan Siegl, der PR Verantwortliche des SWE Volley Teams erinnern. "Das war eine enge Kiste damals", so Siegl. "Straubing ist in meinen Augen stärker als Villingen oder Offenburg. Da müssen wir von Beginn auf der Hut sein." Zu verschenken hat das SWE Volley Team bei der Jagd auf Tabellenführer Grimma derzeit nichts mehr. "Unser Ziel ist ein klarer Sieg", erklärt Siegl. "Dazu müssen wir aber FTSV Angreiferin Valeria Fedosova in den Griff bekommen. Wenn unser Block sie stellen kann, dann sieht es für uns sehr gut aus."

Das Spiel gegen den FTSV Straubing kann Erfurt in Bestbesetzung angehen. "Wir haben derzeit keine Verletzte, nur ein paar angeschlagene Spielerinnen", so Siegl. Auf Seiten des FTSV lichtet sich das Lager der Verletzten auch zusehends. Auf die Unterstützung durch Talente aus dem Nachwuchsbereich wird FTSV Trainer Mathias Eichinger aller Voraussicht nach verzichten müssen. Denn alle vier Erwachsenen-Teams des FTSV kämpfen am Samstag um Punkte.

Das Spiel in Erfurt ist für den Straubinger Trainer vor allem eines, die Möglichkeit Selbstvertrauen zu tanken für die kommenden Aufgaben. "Wenn wir uns in Erfurt gut verkaufen, dann sehe ich auch gute Chancen die für uns entscheidenden Partien im Anschluss zu unseren Gunsten zu entscheiden." Außerdem setzt Eichinger auch darauf, dass seine Studenten im Team in der vorlesungsfreien Zeit wieder für mehr Trainingszeiten zur Verfügung stehen können. "Hier können wir gezielt an unseren Schwächen arbeiten, um wieder zu unserer Form aus der Vorrunde zurück zu finden."

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Der Bericht von Donau TV zum Spiel gegen Erfurt.

FTSV - Erfurt (Bilder Teil 1) (18 Einträge)

      

FTSV - Erfurt (Bilder Teil 2) (39 Einträge)

      


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