Am vorletzten Spieltag trat Straubing II in der Landesliga Südost in Landshut an. Gegner waren der Tabellenneunte TG/VfL Landshut und der Sechste, Mitaufsteiger TSV Grafing. Im Kampf um einen Platz in der Bayernliga waren zwei Siege angesagt. Abstiegskandidat Landshut wollte es dem FTSV nicht leicht machen. Mit 15:7 gingen die Drei-Helme-Städter überraschend in Führung. Trainer Schellinger hatte alle Hände voll zu tun, seine Damen auf Erfolgskurs zu trimmen. Spiele werden im Kopf gewonnen und da hapert es im Moment beim FTSV. Man kann in den entscheidenden Situationen keinen klaren Kopf bewahren und macht sich das Leben unnötig schwer.Mit Glück ging Satz eins mit 25:19 an Straubing. Einmal in Fahrt konnte Landshut Straubing nicht mehr gefährden. Mit 25:19 und 25:20 ging das Match letztlich klar und ungefährdet an den FTSV. Allein die Tatsache, dass Straubing seit Wochen zu Beginn eines Spieles nicht in Schwung kommt, stellt die Trainer vor Rätsel.
Eine schwerere Aufgabe wartete mit dem TSV Grafing auf die Gäubodenstädterinnen im dritten Spiel des Tages in Landshut. Der Mitaufsteiger aus Oberbayern konnte bislang nur teilweise überzeugen. Straubing kam geläutert durch das erste Spiel gut ins Rollen. Mit 25:18 ging Satz eins locker an den FTSV. Obwohl Satz zwei knapp an Grafing ging, ließ sich Straubing nicht mehr von der Siegesstraße drängen. Nach Umstellungen in der Grundaufstellung war das 25:9 in Satz drei und das 25:18 in Satz vier nur noch Formsache. Eine solide Mannschaftsleistung, aus der Libera Marion Winklmeier und nach Anlaufschwierigkeiten Mittelblockerin Magda Zerelles herausragten. Mit diesen beiden Siegen ist der FTSV überraschend Tabellenführer der Landesliga. Das Wunschziel Aufstieg in die Bayernliga ist somit noch nicht abgehakt. Mit ein wenig Glück und Können am letzten Spieltag sollte das Unmögliche doch noch Realität werden können.
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